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Hans-Peter Linz Photography

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upon prime lenses: coming back to my roots

by Hans-Peter Linz

When i started to take photographs i only had a 50 mm lens on my bulky and heavy Zeiss Ikon Icarex 35 CS TM. A heavy load for a 13 year old boy back in 1978. Now, in the year 2015 i only have just one another lens in my bag: a 28 mm - and i feel fine with that. Zeiss became Nikon after all the years. Not because of the lenses, but because of the body. A Nikon FE is not that bulky and easier to carry along with a 50 mm and a 28 mm prime lens in a messenger bag or in a backback when we go hiking in the National Park. Oh, and i forgot: yes, i use the automatic exposure of the FE with aperture priority instead of the old match needle meter of my Zeiss camera. One would expect that i had made more progress from 1978 to 2015 than choosing a second lens and swapping to automatic mode. And yes - i used several cameras and lenses in all these years. I used and still use digital cameras and lenses for my job. And i used zoom lenses too. One still remains, the 80-200 2.8 Nikkor. An excellent tool for stage-photography. The wide angle zooms are gone. I just have a 20 mm 2.8 in my bag for special occasions, like shooting disco-parties with go-go dancers in a u-boat. Just in case. But mainly i simply use these two lenses, sometimes a light tele too, like the 105 2.5 Nikkor to take portraits. For 90 percent of all cases this is absolutely sufficient. Why is that so? I found out that these lenses lead me to take better pictures. They make me move, go back and forth. They make me get out of the zoom-lens-comfort-zone. That feels good. Sometimes my trousers get dirty when i kneel in the mud to find that special point of view. But the results are worth it. The pictures are better and clearer composed than before. I take much more time to shoot them. Besides that the optical quality is better. One should not forget that prime lenses are highly developped optics. In this case Ken Rockwell is right - the 28 2.8 AiS Nikkor is a spectacular lens. In backlight situation it shows more details, more resolution than my own eyes. I only know two other lenses which are able to do that: the 50 mm Zeiss Distagon for the Hasselblad and the 28 2.8 Elmarit for Leica. That is a stunning effect: I shoot into the sunlight, blinded by the light, develop the film and see much more on the negatives. Besides that i have two 50 mm lenses which are also wonderful. The 55 2.8 Micro Nikkor which is razor-sharp - and the 50 1.2 Nikkor which is a great tool for low light situations and portraits with its shallow depth of field and its nice bokeh. So, depending on the weather and light-situation, i put one of these 50 mm lenses in my bag to accompany my 28 mm. That's it. P.S.: If i do 120 format - it is pretty much the same: Hasselblad with 50, 80 and 150 mm lenses. P.P.S.: I must admit that i ebayed recently - due to GAS - a Yashica Lynx 14e. A wonderful rangefinder camera with a sharp 45 mm 1.4 lens and a built in light meter - solid as a tank. Using a rangefinder camera is completely different to SLRs. You are able to see the surrounding of Your object in the viewfinder which is nice for street photography. And this Yashica has a leaf shutter which is very very quiet and does not move that much. So You are able for handheld shots down to 1/8 second.

Über Festbrennweiten: Wie ich zu meinen Wurzeln zurückgekommen bin

Von Hans-Peter Linz

Als ich begann zu fotografieren hatte ich nur ein 50 Millimeter Objektiv auf meiner sperrigen und schweren Zeiss Ikon Icarex 35 CS TM. Ziemlich viel Gewicht für einen 13 Jahre alten Jungen im Jahr 1978. Heute, im Jahr 2015, habe ich nur eine weitere Linse in meiner Tasche: Ein 28 Millimeter - und ich fühle mich damit gut. Aus Zeiss wurde nach einigen Jahren Nikon. Nicht wegen der Objektive, aber wegen der Gehäuse. Eine Nikon FE ist weniger sperrig und leichter mit einem 50 mm und einem 28 mm in einer Messengertasche oder in einem Rucksack beim Wandern im Nationalpark zu transportieren. Oh und ich vergaß: Ja, ich verwende die Zeitenautomatik der FE anstatt des Nachführbelichtungsmessers meiner Zeiss Kamera. Man könnte erwarten, dass ich von 1978 bis 2015 mehr Fortschritte gemacht habe als lediglich ein zweites Objektiv anzuschaffen und von manuell auf Automatik zu schwenken. Ja ich habe diverse Kameras und Objektive in all den Jahren verwendet. Ich verwende auch Digitalkameras in meinem Beruf. Und Zoom-Objektive auch. Eines nutze ich immer noch gerne: Das 80-200 2.8 Nikkor, ein exzellentes Werkzeug für Bühnenfotos. Aber die Weitwinkel-Zooms sind weg. Ich habe noch ein 20 mm 2.8 in der Tasche für spezielle Anlässe wie etwa Disco-Parties mit GoGo-Tänzerinnen in U-Booten. Nur für den Fall. Aber hauptsächlich verwende ich diese beiden Objektive, manchmal noch ein leichtes Tele, wie das 105 2,5 Nikkor für Porträts. In 90 Prozent der Fälle ist das absolut ausreichend. Warum? Ich fand heraus dass diese Objektive mich dazu bringen, bessere Fotos zu machen. Sie bringen mich dazu, mich zu bewegen. Sie bringen mich raus aus der Zoom-Objektiv-Komfort-Zone. Das fühlt sich gut an. Manchmal werden meine Hosen dreckig, wenn ich im Matsch knien muss, um den speziellen Blickwinkel zu finden. Aber die Resultate sind es wert. Meine Bilder sind besser und klarer komponiert als vorher. Ich nehme mir viel mehr Zeit, um eine einzelne Aufnahme zu machen. Darüber hinaus ist die optische Qualität besser. Denn man sollte nie vergessen, dass Festbrennweiten hoch entwickelte Optiken sind. In einem Fall hat Ken Rockwell wirklich recht - das 28 2.8 AiS Nikkor ist ein spektakuläres Objektiv. Es zeigt in Gegenlicht-Situationen mehr Details, mehr Auflösung als mit den eigenen Augen zu sehen ist. Ich kenne nur zwei weiter Objektive, die das schaffen: Das 50 mm Zeiss Distagon für die Hasselblad und das 28 2.8 Elmarit für die Leica. Es ist ein verblüffender Effekt: Ich fotografiere gegen die Sonne, entwickle den Film und sehe viel mehr als zuvor. Außerdem habe ich zwei weitere wunderbare Optiken. Das 55 2.8 Micro-Nikkkor ist rasiermesserscharf und das 50 1.2 Nikkor ist ein großartiges Werkzeug für schlecht Lichtverhältnisse und Porträts mit seiner geringen Tiefenschärfe und seinem schönen Bokeh. Abhängig vom Wetter und den Lichtverhältnissen nehme ich eine dieser beiden Linsen und packe sie in die Tasche mit dem 28 mm. So einfach ist das. P.S.: Ich fotografiere auch im 120 Format - mit einer ähnlichen Ausrüstung: Hasselblad, 50, 80 und 150 mm. P.P.S.: Ich muss gestehen, dass ich neulich eine Yashica Lynx 14e erstanden habe. Sie hat ein scharfes 45 mm 1,4 Objektiv und einen Messsucher. Eine spannende Kamera für Straßenfotografie.